Sie haben die Warnung gesehen: Diese Seite enthält viel zu viele Popups. Insgesamt 13, um genau zu sein.

Zumindest werden sie hier gewarnt, im Gegensatz zu vielen anderen Seiten, wo Sie sofort mit Sonderangeboten oder der Mailing-Liste belästigt werden. Das genau der Grund mal auf dieses Thema genauer einzugehen. Popups sind äußerst nützlich um die Aufmerksamkeit eines Benutzers zu bekommen. Wenn Sie aber schlecht eingesetzt werden verscheucht man Menschen damit anstatt Sie anzuziehen.

Bevor wir ins Detail gehen, hier die Kurzzusammenfassung für diejenigen, die es eilig haben:

Wir schauen uns hier die besten Funktionen des WordPress Popup Plugins ConvertPlug an, den Sie hier auf CodeCanyon finden. Mit dem Plugin kann man Popups aller Art so ziemlich überall auf einer Webseite platzieren. Das stärkste Feature sind die verschiedenen Auslösemechanismen, mit denen man Popup-Fenster entweder per Timer, per Mausscroll oder vor dem Verlassen einer Seite anzeigen kann. Damit kann man Nachrichten dann zeigen wenn der Besucher auch dafür empfänglich ist.

Dazu gibt es ein Analyse-Dashboard um zu sehen was funktioniert und eine Reihe von  Zusatzfeatures mit denen man auf gezieltes Besucherverhalten eingehen kann, wie z. Bsp. das Erkennen neuer Besucher und Besuche von mobilen Geräten.

 

Lass die Popup Party steigen

Dieser Artikel folgt dem vorherigen Post über WordPress Formular-Plugins. Ein Web-Formular wird normalerweise nach einer Aktion des Besuchers angezeigt, wenn er einen Button klickt oder eine bestimmte Seite aufruft. Ein Popup dagegen kann aktiv Eingriff auf die Aufmerksamkeit des Besuchers nehmen.

Um so ein Tool effektiv einzusetzen sollte man die Verhaltensmuster und die Stimmung in verschiedenen Situationen des Besuchers verstehen. Das magische Marketing-Schlagwort hier ist “User Engagement”. Definitionen für dazu variieren leicht, aber hier eine als Referenz:

 

Was ist User Engagement: Ein User bezeichnet z.B. den Besucher einer Webseite. Der Begriff ‘User Engagement’ im Zusammenhang mit der Optimierung einer Webseite beschreibt die Auseinandersetzung eines Besuchers mit deren Inhalten. Die Verbesserung des allgemeinen User Engagements (Bounce Rate, Verweildauer usw.) ist elementarer Bestandteil einer professionellen Suchmaschinenoptimierung.

 

Mir geht es hier vor allem um den vielleicht schwierigsten Teil, die ersten 60 Sekunden des Kontakts. Das Problem ist natürlich, dass dieser Teil schwer zu messen ist, weil es keine klare Handlung des Benutzers gibt, die anzeigt, ob er den Inhalt mag oder nicht.

Gleichzeitig ist dieser Punkt absolut entscheidend: In den nächsten 60 Sekunden werde ich unbewusst entscheiden, ob ich den Inhalt, den ich lese, und die Website als Ganzes mag. Als neuer Besucher bin ich auch ein wenig unsicher und muss mich erst in der neuen Umgebung zurechtfinden, denn jede Seite ist ja ein wenig anders aufgebaut. Diese Phase ist sehr empfindlich und jeder negative Impuls kann dazu führen dass ich mich weg klicke. Es ist ein denkbar schlechter Moment um mich etwas zu fragen oder mir etwas zu verkaufen. Und dennoch passiert es noch allzu oft, vor allem auf Blog- oder Newsseiten.

Aus Benutzersicht ist so etwas einfach Spam der nicht wahrgenommen wird und vor allem die Qualitätswahrnehmung einer Seite entwertet.

Die Lösung ist denkbar einfach: Sparen Sie sich den Popup für einen besseren Moment auf und lassen Sie Ihre Inhalte die Arbeit erledigen. Dafür sind sie ja da. Ein vergraulter Besucher kommt selten wieder. Man hat in dieser Anfangsphase mehr zu verlieren als zu gewinnen und sollte eher vorsichtig sein.

Damit kommen kommen wir jetzt konkret zu Popups. Es gibt natürlich kostenlose Popup-Plugins wie Popup Builder oder Popup Maker. Diese haben aber meist sehr simple Auslöse-Mechanismen und sind daher eher Teil des Problems als der Lösung. Bei den kostenpflichtigen Plugins auf CodeCanyon (um die 25 Euro) kommt ConvertPlug als Dritter unter den Bestsellern in der WordPress Popup-Kategorie hinter Ninja Popups und Layered Popups. Die beiden anderen sind sicherlich auch gut, aber ConvertPlug gab mir den Eindruck dass Sie wirklich über Auslöse-Mechanismen und Targeting-Funktionen nachgedacht haben. Alle Kandidaten bei CodeCanyon haben Live-Vorschau-Seiten damit Sie schnell selber sehen können welche Lösung für Sie am besten passt.

Genug geredet, wo sind die Pop-ups ?.

Beginnen wir mit einer Auswahl der verfügbaren Formate:

(Bitte beachten: Die Info-bars oben und unten funktionieren nur einmal. Um Sie nochmal zu sehen muss die Seite neu geladen werden)

 

Modal Popup

Info bar oben

Slide-in links

Full Screen

Info bar unten

Slide-in rechts

Hier sind die sogenannten “sticky” Formate, die beim schließen mit einem Tab wieder aufgeklappt werden können.
(Bitte beachten: Sobald ein Sticky aktiviert ist bleibt er aktiv und blockiert alle anderen Pop-ups. Für weitere Demos einfach die Seite neu laden)

Sticky Popup links

Sticky Popup rechts

 

Obwohl es nicht wirklich ein Popup ist, kann man auch Nachrichten innerhalb oder am Ende des Inhalts einfügen, wie hier:

 

 

Wie man sieht, kann mit Popups alles Mögliche angezeigt angezeigt werden: Werbe-Angebote, andere interessante Inhalte, Social Sharing, Newsletter-Anmeldung, Kontakt- oder Hilfeangebote.

 

Mehr Popups

Als nächstes testen wir die verschiedenen Auslöser.

Exit Auslöser: Probieren Sie mal die Seite zu schließen oder ein neues Browserfenster zu öffnen.

Mauss-Scroll-Auslöser:  Man kann bestimmte Seitenabschnitte mit sogenannten „Ankern“ versehen, die dann beim Erreichen ein Popup aktivieren. Zum Testen brauchen wir dazu eine eigene Seite da der Scroll Mechanismus zu Konflikten mit den anderen Popups führt.

 Zeitauslöser: Warten sie 5 Sekunden um diesen Popup zu sehen. Hier geht’s zur Testseite

 

Zusatz-features   

Es gibt noch einige andere wirklich nützliche Eigenschaften:

Mittels des integrierten Analytics-Panels kann man die Effektivität der Popups verfolgen. Mit dem Plugin kann man zusätzlich verschiedene Variationen des gleichen Popups erstellen um dann A / B Versionen zu Testen und zu optimieren.

Dazu kann man zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern unterschieden und Inhalte entsprechend anpassen.

Weitere noch detailliertere Funktionen finden Sie direkt auf der ConvertPlug-Website.

Zum Abschluss gibt es noch ein letztes Popup: Ein Video…

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